Maori oder Polynesian Tattoos
Der Unterschied zwischen Māori Tattoos (Tā Moko) und Polynesian Tattoos liegt vor allem in Kultur, Bedeutung, Stil und Regeln, obwohl sie aus derselben großen Kulturregion stammen: Polynesien im Pazifik.
Die Herkunft ist bei Tā Moko (Māori Tattoos) speziell von den Māori aus Neuseeland. Polynesische Tattoos sind der Sammelbegriff für Tattoo-Traditionen vieler Inselkulturen, z. B. aus: Samoa, Tahiti, Hawaii, Tonga. Māori-Tattoos sind also eine spezielle Form innerhalb der polynesischen Tattoo-Traditionen.
In Stil und Design unterscheiden sich die Stilrichtung auch. Die Maori Tattoos enthalten viele Spiralen und geschwungene Linien, die Designs folgen Gesichts- oder Körperstruktur, jedes Tattoo ist daher äußerst individuell an den Körper angepasst. Die Polynesische Tattoos haben eher geometrische Muster, wiederholte Symbole, symmetrische Bänder und häufig Dreiecke, Zähne, Wellen, Schildkrötenmuster.
Tribal Tattoos
Der Begriff Tribal Tattoos ist eigentlich ein moderner Sammelbegriff. Er wurde vor allem in den 1990er-Jahren populär und beschreibt Tätowierungen mit schwarzen, abstrakten Linien und Mustern, die von verschiedenen indigenen Tattoo-Traditionen inspiriert sind.
Der Stil selbst kommt also nicht aus einer einzigen Kultur, sondern basiert auf Motiven aus mehreren Regionen.
Die ursprünglichen Kulturen hinter den Tribal Tattoos haben ihre Wurzeln in: Polynesien – z. B. von den Māori in Neuseeland, sowie aus Samoa und Tahiti, Borneo und anderen Teilen Südostasiens, indigenen Kulturen der Philippinen, teilweise auch afrikanischen oder nordamerikanischen Kulturen
Diese Tattoos hatten ursprünglich spirituelle, soziale oder rituelle Bedeutungen – etwa Schutz, Status, Mut oder Zugehörigkeit.
Seit 2025 gibt es auch einen Trend mit Neo Tribals. Sie sind etwas filigraner und verspielter in ihrer Erscheinung. Sie erinnern eher an die Schrift auf einem Plattencover einer Metalband.
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