Haben Mandala-Tattoos eigentlich eine spezielle Bedeutung?
Das Wort Mandala kommt aus dem Sanskrit und bedeutet heiliger Kreis, um den sich alles dreht. In manchen Religionen, wie beispielsweise dem Buddhismus und Hinduismus, dienen Mandalas als Meditationshilfe. Durch die symmetrische Anordnung sollen sie Ruhe und Harmonie beim Betrachter auslösen. Mandalas zeigen im Hinduismus Diagramme, welche das Universum abbilden. Symmetrische Kreise bilden die Einfassung des heiligen Mittelpunkts. Im Laufe der Jahrhunderte haben Mandalas nichts von ihrer fesselnden Wirkung auf Menschen verloren. Die konzentrischen Muster und wiederkehrenden Formen in Mandalas wirken auf den menschlichen Geist fokussierend und konzentrationsfördernd, weshalb Mandalas eine nützliche Hilfe beim Arbeiten oder Lernen sein können. Heute wird das Wort Mandala zunehmend als Oberbegriff für kreisförmige, konzentrische Bildnisse verwendet.
Florale, ornamentale Motive
Mandalas beinhalten oft florale oder ornamentale Elemente und werden als Tätowierung auch gerne mit Motiven aus der Tierwelt kombiniert. In mancher dieser Tätowierungen erkennt man auch Muster, welche an traditionelle Henna Bemalungen erinnern. Diese Art von Tattoos kann man als Linework, Dotwork oder einer Kombination aus beidem tätowieren. In unserem Münchner Tattoostudio haben wir die richtigen Tätowierer für diese Tattoo Styles. Kommt zu uns ins Studio und wir beraten euch wirklich sehr gerne.
Bei den Dotwork Tattoos entseht aus vielen Punkten ein Motiv. Je dichter die Punkte angeordnet werden, desto deutlicher zeichnet sich eine Fläche oder eine Linie ab. Tattoos, welche aus vielen kleinen Punkten bestehen, haben eine Jahrtausende alte Geschichte. Die ersten Tätowierungen in der Menschheitsgeschichte waren quasi Dotwork Tattoos. Mit den einfachsten Materialien wie einem eingefärbten Dorn einer Pflanze oder einer Fischgräte, bringt man Farbe unter die Haut und es bleibt dort ein dauerhafter Punkt zurück. Es handelt sich also um die einfachste und ursprünglichste Technik des Tätowierens. Noch heute kommen diese Tattoo Techniken bei vielen indigen Völkern zum Einsatz. Wie soll man es auch sonst machen, wenn man keinen Strom zur Verfügung hat.
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